Organisation. Leitung

Aus der Idee, in den wunderschönen barocken Baudenkmälern Thunstetten und St. Urban Musik aus der Barockzeit zu spielen, hat sich seit der Gründung 2016 eine Kulturinitiative entwickelt, die in kürzester Zeit eine beachtliche Ausstrahlung erreicht hat. Die Programme fallen auf und lassen auch mal Werke aus vier Jahrhunderten am selben Abend ertönen. Pro Jahr produziert Grenzklang vier bis sechs Projekte, die in eige- nen Konzertreihen im Oberaargau und Wallis zur Aufführung kommen, auf Tournee gehen und zu Abendmu- siken eingeladen werden. Die Verbindung von Konzertort und Musik ist Grenzkalng ein wichtiges Anliegen. Die Konzertorte werden sorgfältig ausgewählt. Grenzklang kann auch als Veranstalter in Erscheinung treten.

Wie in der Barockzeit üblich, wird bei Instrumentalproduktionen ohne Dirigat gespielt. Die Konzertmeisterin leitet die Probe. Die Musikerinnen und Musiker sind aufgefordert, sich mit dem jeweiligen Programminhalt auseinanderzusetzen und ihre musikalischen Intentionen einzubringen. Dabei entsteht ein kammermusikali- sches Spiel, das ein waches Interagieren unter den Musizierenden und grosse Lebendigkeit ermöglicht. Keine Aufführung ist wie die andere.

Sabina Weyermann und Rainer Walker gründeten Grenzklang. Entstanden ist ein wunderbares internationa- les Ensemble, das durch seine Spielfreude, Spontanität und Variabilität auffällt. Die Besetzung reicht vom Duo bis zum ausgewachsenen Kammerorchester mit über 25 MusikerInnen. Grenzklang ist als steuerbefreiter Verein organisiert und hat bereits über 100 Mitglieder. Der Sitz des Vereins ist Langenthal. Mit Unterstützung von Bund und Kanton setzten Grenzklang und Camerata 49 im Moment ein Kooperationsprojekt zweier Be- rufsorchester um. www. grenzklang.ch www.oberaargau-classics.ch