Musikalisches Vielerley

Grenzklang – Ensemble
Sabina Weyermann – Blockflöte, Oboe
Dina Kehl – Viola da Gamba, Violone
Rainer Walker - Cembalo


«Musikalisches Vielerley» ist der Titel ist einer Notensammlung von Carl Philipp Emanuel Bach, erschienen 1770 in Berlin. Entstanden in der Spannenden Zeit des Umbruchs. Nicht mehr barock, noch nicht Klassik. In der Literatur und teilweise auch in der Musik nennt sich die Zeit auch Sturm und Drang. Einflüsse aus der ganzen europäischen Musikwelt finden sich zu einer neuen Sprache. Geprägt von Nord nach Süd und umgekehrt reisenden MusikerInnen und KomponistInnen der damaligen Zeit. Einflüsse aus Napoli, London, Paris finden zum neuen galanten Stil. Die Wahl der Instrumente ist nicht mehr frei. Ob ein Werk mit Flöte oder Oboe oder Violine besetzt wir, definiert der Komponist. Ein Cembalo kann aber wahlweise ein kleines Kammerorchester ersetzen. Die Gambe hat ihre letzte Hochblüte. Eine Umbruchzeit. In dieser befinden wir uns immer noch. Es wird nicht mehr sein wie einmal. Gut kommt aus dieser Zeit, wer gesund bleiben kann, sich Anpassungsfähigkeit und neue Visionen findet. Freuden im Kleinen, im Detail einer Verzierung, einer schönen Melodie.  Das steht für uns in diesem Konzert im Vordergrund.
Das Ensemble Grenzklang in der schlichten Besetzung mit Melodieinstrument, Bass und Tasten entspricht diesem Grundsatz genau. Weil die Musikerinnen so vielfältig sind, entsteht ein äusserst abwechslungsreiches Konzertprogramm. Ein «Musikalisches Vielerley».

Sonntag, 13. Februar 17:00 Uhr, Klosterbibliothek St. Urban
Freitag, 18. Februar 19:00 Uhr, Pfarrkirche Mörel – Filet

 

Programm

kommt