Begrüssung

Willkommen auf der Webseite von Grenzklang, dem mittelländischen Ensemble für historisch orientierte Musikaufführungen. Nach einer Zeit des Musizierens ohne Publikum freuen wir uns sehr auf die Wiederaufnahme der Konzertreihe Grenzklang am 4. September 2021.

Ein paar Worte zum Jahr 2021

Die Erfolgsgeschichte von Grenzklang geht weiter. Vor 4 Jahren mit der Idee gestartet, die schönen Barocken Bauten der Region Oberaargau und St. Urban zu bespielen, schweifen wir 2021 mit unseren Projekten aus. Wir gehen ins Schloss Lenzburg, ins Neubad Luzern, Tinguely - Museum Basel, nach Mörel im Wallis, nach Zollikofen. Wir lancieren vier neue Projekte, um damit auf Tournee zu gehen.

Selbstverständlich bleiben wir auch unserem Vorsatz treu, Musik mit hohem Qualitätsanspruch, sowohl in der Programmierung wie in der Ausführung, in eine Region zu bringen, in der professionelles Musikschaffen in Orchestern noch keinen Stammplatz hat: in die Region Oberaargau und das Luzerner Hinterland.  Wir wollen da etwas bewirken, wo wir leben. Im Sinne von Nachhaltigkeit – Ressourcen vor Ort nutzen, lange Wege vermeiden. Das sind Kriterien, die in der aktuellen Situation mit Corona noch mehr an Bedeutung gewinnen. Die Alte Musik wird dabei Ausgangspunkt zu neuen Entdeckungen, zu ungewöhnlichen Kombinationen und abwechslungsreichen Konzerterlebnissen.

Die Aufführungsorte in der Region der Konzertreihe «Grenzklang Konzerte 2021» sind Wangen an der Aare, Langenthal und St. Urban. Mit einem Kinderkonzert starten wir im März. Das Ensemble «l’estro armonico» ist wieder Gast in der Grenzklang Konzertreihe. In Mörel (VS) wird eine eigene zweite kleine Konzertreihe lanciert, in den Abendmusiken in der reformierten Kirche Zollikofen ist Grenzklang auch zweimal zu Gast.

Einige Projekte mussten abgesagt werden. Stattdessen sind schöne Aufnahmen entstanden, die wir hier publizieren.

Im September endlich spielen wir ein Programm rund um die Kantate von F. Mancini «Quanto dolce è quell’ ardore», mit Werken von J. S. Bach und G. F. Händel. Ein Lobpreis an die Liebe, an die Welt und an die Schönheit.

Die «Brandenburgischen Konzerte» von Johann Sebastian Bach feiern 2021 ihr 300 Jahr Jubiläum. Wir stellen den Konzerten 1, 3 und einer Kantatensinfonie das Werk «Dumbarton Oaks» von Igor Stravinsky gegenüber. Die Grenzklang Musiker*innen werden sowohl auf historischen wie modernen Instrumenten spielen.

Im November geht es um den «Totentanz», zusammen mit dem jungen Berner Chorleiter, Tenor, Komponisten und Musikwissenschaftler Moritz Achermann und seinem jungen Chor «Suppléments musiceaux». Das Programm spannt einen Bogen von der Renaissance in die Gegenwart. „Media Vita“-Vertonun­gen“ von Orlando di Lasso und Henri Dumont treffen auf Leonhard Lechners aphoristische „Deutsche Sprüche vom Leben und Tod“, Trauergesänge des Frühbarock, sowie Instrumentalstücke für Blockflöte und Orgel. Kommentiert werden diese historischen Werke von einer zeitgenössischen Totentanz-Musik aus der Feder des Chorleiters. Gespielt wird bei Kerzenlicht.

Wir danken Ihnen, liebes Publikum, für Ihre Treue.